Afrika live am Senegal-Tag 2010
Angehende Tourismusmanager der Europa Fachakademie Dr. Buhmann präsentieren zusammen mit dem Freundeskreis Tambacounda e.V. die Ergebnisse ihres Projekts.
Als Aziz Kuyateh den Senegal-Tag heute mit einer mitreißenden Vorführung seines traditionellen Kora-Spiels beschloss, tanzte der ganze Saal. Und so hatte alles begonnen:
Die ganze erste Etage sowie der Hörsaal der Europa Fachakademie Dr. Buhmann waren an diesem Freitag der Schauplatz für Präsentationen, Rollenspiele, Filmvorführungen, Diskussionen und afrikanische Musik. Im Rahmen des Projektes „Auswirkungen des Tourismus in Afrika am Beispiel Senegal“ hatten die Studieren der Vertiefungsrichtung Tourismusmanagement unter Anleitung von Fachlehrer Jürgen Gießelmann zusammen mit dem Freundeskreis Tambacounda e. V. ein vielfältiges Programm zum Thema vorbereitet. So konnten Hans-Dieter Stülpe, Schulleiter der Dr. Buhmann Schule, Abdou Karim Sané, Vorsitzender des Freundeskreis Tambacounda e.V., und Jürgen Gießelmann auch viele Besucher anderer Schulen in den Räumen der Europa Fachakademie Dr. Buhmann begrüßen.
Die interessierten Besucher hatten während des gesamten Tages die Möglichkeit, zwischen verschiedenen Vorführungen zu wählen. Die Projektteilnehmer stellten selbst gefertigte Reiseprospekte über Hannover vor, um so beispielhaft Vorurteile gegenüber der eigenen Stadt aufzuzeigen und einen neuen Blick auf Hannover anzuregen. Besonderes Interesse hatten die Besucher auch an den verschiedenen Rollenspielen, die die Studierenden in Gruppen erarbeitet hatten. So wurde z. B. das vorurteilsbehaftete Verhalten europäischer Touristen gegenüber afrikanischen Servicekräften dargestellt. Abgerundet wurde das Programm durch das Angebot senegalesischen Essens und zahlreiche Filmvorführungen.
Die Höhepunkte des Tages bildeten eine Diskussionsrunde mit dem Tourismusexperten Amadou Fadel Sarr sowie das Kora-Konzert mit Aziz Kuyateh aus Gambia. Die Diskussionsrunde nutzten viele Besucher, um auch kritische Fragen an den Tourismusexperten zu richten. Es ging es um die Besonderheiten des Senegal als Reiseland und die Nachhaltigkeit des Tourismus. Interessant war für viele auch zu hören, wie die Einstellung der senegalesischen Bevölkerung zu den weißen Touristen ist oder welche Formen des alternativen Reisens das Land bietet.



